Gewächshäuser des Polar-Alpinen Botanischen Garten-Instituts N. A. Avrorin
Kirowsk, Oblast Murmansk

Quellen geprüft im Oktober 2026
- Jahr
- 1979
- Stil
- Forschungs- und Sammlungsgewächshäuser aus den späten 1970er Jahren
- Abmessungen
- Sammlungsgewächshaus von 400 m²
- Status
- Nur Führungen, ganzjährig
Der 1931 nach einem von Professor N. A. Avrorin entworfenen und vom Akademiemitglied A. E. Fersman gebilligten Plan gegründete Polar-Alpine Botanische Garten breitet sich an den Hängen zweier Gipfel der Chibinen etwa 7 km von Kirowsk aus; er ist der nördlichste Botanische Garten Russlands (67°38′ N) und einer von dreien weltweit jenseits des Polarkreises. Seine Forschungsgewächshäuser, darunter ein 1979 gebautes Sammlungshaus von 400 m², beherbergen Hunderte tropischer und subtropischer Arten. Sie sind ganzjährig geöffnet, aber nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen, während der Park im Freien nur von Juni bis September zugänglich ist.
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Geschichte
Am 26. August 1931 billigte das Akademiemitglied A. E. Fersman auf der Bergstation Tietta den Plan von Professor N. A. Avrorin, in den Chibinen einen Polar-Alpinen Botanischen Garten zu schaffen. Avrorin, Botaniker und Geograph, arbeitete danach fast dreißig Jahre dort, und die Einrichtung trägt heute seinen Namen. Sie erstreckt sich über die Hänge und Gipfel der Berge Vudyavrchorr und Takhtarvumchorr, etwa 7 km von Kirowsk entfernt, während ihr Verwaltungszentrum in Apatity liegt.
Der Garten ist der nördlichste Russlands, auf 67°38′ N, und einer von nur drei Botanischen Gärten der Welt jenseits des Polarkreises; ein Reiseführer nennt ihn sogar den ersten Polarbotanischen Garten der Welt. Sein Areal umfasst 1.670 Hektar, davon 1.250 für die Forschung geschützt, und etwa 80 Hektar sind als Parks, Gärtnereien und Gewächshäuser angelegt.
Die heutigen Gewächshäuser gehören zu einer Baukampagne der späten 1970er Jahre: Das Sammlungsgewächshaus Nr. 21 und die Gewächshäuser Nr. 4 bis 7 wurden 1979 fertiggestellt, das Gewächshaus Nr. 8 im Jahr 1982. Sie beherbergen die tropischen und subtropischen Sammlungen, die dieses Forschungs-Garten-Institut pflegt, geschützt vor dem Klima der Halbinsel Kola.


Architektur und Ingenieurbau
Die eigenen Unterlagen des Instituts beschreiben seine Gewächshäuser eher nach ihrer Funktion als nach ihrem Aussehen. Das 1979 gebaute Sammlungsgewächshaus Nr. 21 bedeckt 400 m²; ergänzt wird es durch die Gewächshäuser Nr. 4 bis 7 aus demselben Jahr und durch das 1982 fertiggestellte Gewächshaus Nr. 8. Alle müssen Luftfeuchtigkeit und Temperatur auf dem erforderlichen Niveau halten, den Einfall von ultraviolettem Licht regeln und verhindern, dass sich der Boden abkühlt – drei wesentliche Anforderungen in Bergen, in denen es, wie ein Reiseführer anmerkt, selbst im Sommer schneien kann.
Die Gebäude stehen innerhalb der rund 80 erschlossenen Hektar des Gartens, neben den Gärtnereien und den Freiland-Schauflächen. Die herangezogenen Quellen nennen weder die Namen ihrer Planer noch Einzelheiten ihrer Konstruktion, sei es Rahmen, Verglasung oder Höhe.

Pflanzensammlungen
Die Gewächshäuser bergen die Sammlung tropischer und subtropischer Pflanzen des Gartens. Das Register des Instituts zählt unter Glas 643 Arten und 195 infraspezifische Taxa, von denen 132 Arten selten und schutzbedürftig sind; die Online-Enzyklopädie und das regionale Tourismusportal sprechen von mehr als 1.000 Arten. Ein Reiseführer beschreibt riesige Gewächshäuser, in denen diese tropischen und subtropischen Pflanzen unter besonderen Bedingungen gehalten werden.
Im Freien zeigt der Garten die lokale Flora der Waldtundra neben aus anderen Zonen akklimatisierten Pflanzen, mit einem Steingarten und einem Schneeglöckchengarten; seine spezialisierten Gärtnereien pflegen mehr als 400 in der Region Murmansk heimische Arten.
Besuch
Der Garten liegt etwa 7 km von Kirowsk entfernt, an den Hängen der Berge Vudyavrchorr und Takhtarvumchorr im Gebirgsmassiv der Chibinen. Die Gewächshäuser sind ganzjährig geöffnet, können aber nur im Rahmen einer im Voraus zu buchenden Führung besichtigt werden. Der Park und die Freilandschauflächen, darunter der Steingarten und der Schneeglöckchengarten, sind nur von Juni bis September zugänglich, was den Sommer zur vollsten Saison macht, um die Gewächshäuser mit den Freilandsammlungen zu verbinden. Selbst dann ist Schnee im Gebirge nicht auszuschließen, daher lohnt es sich, warme Kleidung mitzubringen.
67.65° N, 33.67° E
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Quellen (4)
- pabgi.ru/byurokratiya/unu/kollekcziya-zhivyh-rastenij-polyarno-alpijskogo-botanicheskogo-s
- ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9F%D0%BE%D0%BB%D1%8F%D1%80%D0%BD%D0%BE-%D0%B0%D0%BB%D1%8C%D0%BF%
- visitmurmansk.info/ru/places/polyarno-alpijskij-botanicheskij-sad-institut/
- tonkosti.ru/%D0%9F%D0%BE%D0%BB%D1%8F%D1%80%D0%BD%D0%BE-%D0%B0%D0%BB%D1%8C%D0%BF%D0%B8%D0%B
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