🇸🇰Slowakei·Saisonal geöffnet

Gewächshäuser des Botanischen Gartens der Comenius-Universität (Botanická záhrada UK)

Bratislava, Karlova Ves

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Quellen geprüft im September 2026

„Fünf thematische Gewächshäuser vom Victoria-Haus bis zu den Kakteen, verbunden durch Gänge mit Farnen, Orchideen und Bromelien.“
Stil
Gruppe thematischer Gewächshäuser, durch Gänge verbunden
Status
Von April bis Oktober für die Öffentlichkeit geöffnet

Der 1942 rund um die Villa Lafranconi in Karlova Ves gegründete Botanische Garten der Comenius-Universität in Bratislava erhielt seine Gewächshäuser nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Gruppe umfasst fünf thematische Häuser (tropische Nutzpflanzen, australische Flora, das Victoria-Haus für die Flora der feuchten Tropen, Palmen sowie Kakteen und Sukkulenten), die durch Gänge verbunden sind, in denen Feigen, Farne, Orchideen, Bromelien und Tillandsien zu sehen sind. Der von April bis Oktober geöffnete Garten ergänzt diese Sammlungen durch sieben geologische Steingärten, einen Rosengarten mit 120 Arten und einen Japanischen Garten.

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Route
Im Detail ≈ 3 Min. Lesezeit

Geschichte

Der Botanische Garten der Comenius-Universität wurde 1942 gegründet. Mit seinem Aufbau wurde Professor František Nábělek betraut, der Leiter des Botanischen Instituts der Universität, während die slowakische Wikipedia die Pläne František Jirásek zuschreibt. Der gewählte Standort, 6,6 Hektar rund um die kleine Villa Lafranconi in Karlova Ves, bot eine dauerhafte Wasserversorgung, da der Bach Vydrica das Gelände durchquert, und eine für Anwohner wie Studierende günstige Lage.

Die Gewächshäuser wurden erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut, zusammen mit einem Bewässerungsnetz, und fast 3.000 Arten wurden damals in Kultur genommen. Später erhielt der Garten stärker den Charakter eines für die breite Öffentlichkeit offenen Parks und bekam eine Kalksteinschlucht, einen Andesit-Steingarten und einen neuen Rosengarten. Ende der 1970er-Jahre zog er nach der slowakischen Wikipedia rund 5.000 Arten, und in den 1980er-Jahren ging mit dem Bau der Lafranconi-Brücke ein Teil des Geländes verloren.

Der Garten bleibt eine wissenschaftliche und Lehreinheit der Universität und ist deren Rektorat unterstellt. Er pflegt und erweitert seine lebenden Sammlungen, unterstützt den Unterricht an Fachschulen, informiert die Öffentlichkeit und führt Akklimatisationsversuche durch, deren am besten angepasste Bäume anschließend in der Landschaftsgestaltung und Forstwirtschaft Verwendung finden. Weder der Entwerfer noch die genauen Daten der heutigen Gewächshäuser finden sich in den herangezogenen Quellen.

Architektur und Ingenieurbau

Statt eines einzigen großen Glaspalasts reiht der Garten eine Gruppe von Schaugewächshäusern aneinander, die jeweils einer Pflanzengruppe gewidmet und durch Gänge miteinander verbunden sind. Das Nutzpflanzenhaus konzentriert sich auf tropische und subtropische Kulturpflanzen; ein weiteres ist der australischen Flora gewidmet; das Victoria-Haus beherbergt tropische und subtropische Pflanzen, die Wärme und Feuchtigkeit brauchen; das Palmenhaus bietet zudem Araukarien und Palmfarnen Schutz, und das Kakteenhaus zeigt Kakteen und andere Sukkulenten.

Die Verbindungsgänge sind mehr als Durchgänge: Sie dienen als eigenständige Ausstellungsräume für Feigen, Farne, Orchideen, Bromelien und Tillandsien, sodass ein Besuch einen durchgehenden Rundgang von einem Klima zum nächsten bildet. Laut der Universität sind diese Häuser mit wärmeliebender Flora der Teil des Gartens, der das größte Interesse der Öffentlichkeit weckt. Die herangezogenen öffentlichen Quellen, die Website der Universität und die slowakische Wikipedia, nennen keine Abmessungen, Materialien oder Bau- und Renovierungsdaten der einzelnen Gebäude.

Pflanzensammlungen

Unter Glas umfassen die Sammlungen Nutzpflanzen der Tropen und Subtropen, australische Flora, Palmen, Araukarien und Palmfarne, Kakteen und Sukkulenten sowie im Victoria-Haus die Vegetation heißer, feuchter tropischer Lebensräume; die Gänge zeigen Feigen, Farne, Orchideen, Bromelien und Tillandsien.

Im Freien versammelt der Rosengarten 120 Rosenarten, und sieben Steingärten führen jeweils ein anderes Gestein vor: Andesit, Kalkstein, Travertin, Schlacke, Schiefer, Basalt und Granit. Hinzu kommen ein Torfmoor, Beete mit Ein- und Mehrjährigen, eine Sammlung exotischer und einheimischer Bäume, Rhododendren und Azaleen, winterharte Kakteen, mediterrane Vegetation und ein japanischer Garten. Themenausstellungen gliedern die Saison: Steingartenpflanzen Anfang Mai, Kakteen im Juni und noch einmal im September sowie Herbstfrüchte im September (Programm 2026).

Besuch

Der Garten liegt in Karlova Ves an der Botanická-Straße und ist mit der Straßenbahnhaltestelle „Botanická záhrada“ (Linien 4 und 9) erschlossen. Er folgt den Jahreszeiten: von April bis Ende Oktober geöffnet und im Winter geschlossen, wobei die Gewächshäuser im selben Zeitraum wie der Freilandgarten geöffnet sind. Der Rundgang führt durch die Gewächshäuser und ihre Verbindungsgänge, bevor er zu den Steingärten, zum Rosengarten und zum japanischen Garten weitergeht.

Im Sommer beleben kostenlose Konzerte, die gemeinsam mit dem Stadtteil Karlova Ves veranstaltet werden, und ein geführter botanischer Spaziergang das Gelände, während die Steingarten- und Kakteenschauen im Frühjahr und im September Liebhaber anziehen.

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48.15° N, 17.07° E

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Quellen (5)

  1. uniba.sk/botanicka_zahrada/
  2. uniba.sk/o-univerzite/rektorat-uk/botanicka-zahrada/expozicie/
  3. uniba.sk/o-univerzite/rektorat-uk/botanicka-zahrada/zameranie-a-cinnost/
  4. sk.wikipedia.org/wiki/Univerzita_Komensk%C3%A9ho_v_Bratislave,_Botanick%C3%A1_z%C3%A1hrada
  5. openstreetmap.org/way/69232887
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