Viktorianische Gewächshäuser und Grotte, ummauerter Garten von Portmore
Eddleston, bei Peebles (Scottish Borders), Schottland
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Quellen geprüft im Oktober 2026
- Jahr
- 1898 (Gewächshausreihe); Grotte nach 1911
- Architekt
- MacKenzie and Moncur (Gewächshausreihe)
- Stil
- Gewächshausreihe des späten viktorianischen Zeitalters an der Nordmauer eines ummauerten Gartens, mit einer Grotte mit Glasdach
- Abmessungen
- Ummauerter Garten von etwa 1,5 Acres (0,6 ha); Abmessungen der Gewächshäuser nicht veröffentlicht
- Status
- Privatgarten, an einigen Tagen im Sommer geöffnet
Nördlich von Portmore House, bei Eddleston, ist der ummauerte Garten entlang seiner Nordmauer von einer Gewächshausreihe von MacKenzie and Moncur gesäumt, die laut Historic Environment Scotland 1898 errichtet wurde. Sie beherbergt Obstbäume, Rosen, Pelargonien und Fuchsien und führt in eine Grotte im italienischen Stil, die aus der Zeit nach 1911 stammt, mit Wänden aus Tuffstein oder Schlacke und einem verglasten Pultdach. Von den heutigen Eigentümern im Lauf von etwa dreißig Jahren restauriert, öffnet der Garten nur an einigen Tagen im Sommer für die Öffentlichkeit.
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Geschichte
Der Garten von Portmore geht auf Colin Mackenzie zurück, einen Edinburgher Anwalt und Freund von Sir Walter Scott, der 1807 begann, den Park, die Wälder und einen ersten ummauerten Garten anzulegen; seine Notizbücher und Briefe von 1807 bis 1809 dokumentieren die Arbeiten. Im Mai 1809 schrieb er, er habe bereits 1.900 £ für seinen Garten ausgegeben, davon 820 £ für Treibhäuser. Portmore House, ein Werk von David Bryce, wurde 1850 begonnen; Cruft et al. (2006) datieren den heutigen ummauerten Garten auf etwa 1850, vielleicht als Ersatz für den von Mackenzie. Die ersten Karten des Ordnance Survey von 1856 zeigen bereits eine Gewächshausreihe entlang der Nordmauer.
Das Inventar von Historic Environment Scotland beschreibt die heutige Reihe als eine 1898 errichtete Reihe von MacKenzie and Moncur und datiert die davon abgehende Grotte auf die Zeit nach 1911, die es edwardianisch nennt. Die Quellen weichen also in der Bezeichnung der Gewächshäuser voneinander ab: Die Website des Gartens selbst, Scotland's Gardens Scheme und Historic Houses nennen sie viktorianisch, während Discover Scottish Gardens sie edwardianisch nennt.
Die Familie Mackenzie verließ das Anwesen in den 1890er-Jahren, und es wurde 1979 verkauft. In den 1980er-Jahren litt der Garten unter deutlicher Vernachlässigung, und das Haus erlebte 1986 einen zweiten Brand. Mr. und Mrs. David Reid, die heutigen Eigentümer, stellen seit etwa dreißig Jahren den viktorianischen Garten einschließlich der Gewächshäuser wieder her; das Inventar beschreibt ihn als kürzlich auf hohem Niveau restauriert.
Architektur und Ingenieurbau
Die Gewächshausreihe steht am Fuß der Nordmauer eines rechteckigen ummauerten Gartens nördlich des Hauses. Kieswege führen von Süden herein, und ein zentraler Grasweg, gerahmt von zwei Staudenbeeten, führt geradewegs auf die Gewächshäuser zu, die den Blickpunkt des Ganzen bilden. Der Garten von etwa 1,5 Acres ist in acht quadratische, durch Hecken getrennte Abteilungen gegliedert.
Das schottische Inventar spricht von einer restaurierten Reihe von MacKenzie and Moncur aus dem späten 19. Jahrhundert und vermerkt, sie biete hervorragende Bedingungen für Obstbäume und blühende Pflanzen. Die herangezogenen Quellen nennen weder ihre Abmessungen noch das Material ihres Rahmens noch die Zahl der Felder.
Die Grotte betritt man von den Gewächshäusern aus. Ihre Wände sind mit Tuffstein oder Schlacke verziert, und ihr Dach ist ein verglastes Pultdach. Veröffentlichte Beschreibungen evozieren einen kühlen Ort, an dem Wasser den Fels hinunterrinnt und Farne vorherrschen; die Website des Gartens und Scotland's Gardens Scheme nennen sie beide im italienischen Stil.
Pflanzensammlungen
Die Gewächshäuser beherbergen sowohl Obstbäume als auch blühende Pflanzen. Das Inventar nennt Rosen, Geranien und Fuchsien; Scotland's Gardens Scheme ergänzt Pelargonien und eine große Vielfalt frostempfindlicher Pflanzen. Ein 2024 veröffentlichter Blogbeitrag erwähnt Pelargonien in ungewöhnlichen Farben und einen den Fuchsien gewidmeten Raum mit 110 anerkannten Sorten, eine Zahl, die keine andere herangezogene Quelle bestätigt.
Die Grotte ist laut Discover Scottish Gardens mit Farnen und exotischen Pflanzen bepflanzt. Rund um die Gewächshäuser legt der ummauerte Garten doppelte Staudenbeete, einen Potager, einen Rosengarten, einen Lindengang mit Spalierschnitt und zierende Obstkäfige an; die Waldwege sind von Rhododendren, Azaleen und Strauchrosen gesäumt.
Besuch
Die Gewächshäuser kommen am Ende des zentralen Wegs des ummauerten Gartens in Sicht, nördlich von Portmore House, einem Privathaus, das für Besucher nicht zugänglich ist. Der Garten öffnet nur an wenigen Tagen: Scotland's Gardens Scheme führte den 18. Juli 2026 auf, der inzwischen vorbei ist, und Verzeichnisse nennen mittwochs im Juli und August sowie Gruppenbesuche nach Vereinbarung; die Termine bestätigt man am besten vor der Anreise.
Der ummauerte Garten hat seinen Höhepunkt von Mitte Juli bis August. Er setzt sich in einem Wassergarten, einem Waldweg und einem formalen Garten unterhalb des Hauses fort, und ein Blogbeitrag eines Besuchers spricht von mehreren Stunden vor Ort. Der Zugang erfolgt von der A703, eine Meile nördlich von Eddleston.
55.73° N, 3.19° W
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Quellen (8)
- portmoregardens.co.uk/
- portal.historicenvironment.scot/designation/GDL00318
- parksandgardens.org/places/portmore
- scotlandsgardens.org/portmore/
- discoverscottishgardens.org/garden/portmore-gardens/
- historichouses.org/house/portmore-house/
- travelinggardener.com/portmore-gardens-a-scottish-delight/
- de.wikipedia.org/wiki/Portmore_House
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