The Glasshouse, Jephson Gardens
Jephson Gardens, Royal Leamington Spa, Warwickshire, England

Quellen geprüft im Oktober 2026
- Jahr
- 2002 fertiggestellt; 2003 eröffnet
- Architekt
- ArchitecturePLB (Winchester)
- Stil
- Tragende Glaskonstruktion auf Stahlrahmen, Möwenflügeldach mit öffenbaren Oberlichtern
- Abmessungen
- Maße nicht veröffentlicht; Projektwert 1,2 Millionen £ (Glashaus, Foyer und Restaurant)
- Status
- Öffentlich zugänglich, Eintritt frei, täglich (Öffnungszeiten vom Stadtrat veröffentlicht)
In den Jephson Gardens von Leamington Spa wurde The Glasshouse 2003 auf dem Gelände einer stillgelegten Gärtnerei eröffnet, im Rahmen der Restaurierung des Parks durch den Heritage Lottery Fund. Entworfen von ArchitecturePLB und 2002 fertiggestellt, ist es ein Bau aus tragendem Glas auf einem Stahlrahmen mit einem Möwenflügeldach, der über dem River Leam steht. Es beherbergt tropische und gemäßigte Pflanzen, darunter Banane, Rosa Puderquaste und Paradiesvogelblume, dazu einen Goldfischteich und einen Beobachtungsbienenstock. The Glasshouse wird vom Warwick District Council betrieben, der Eintritt ist frei.
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Geschichte
Die Jephson Gardens begannen als Uferwege am River Leam: 1831 laut dem Warwick District Council, 1834 laut Wikipedia. Nach 1846 wurde das Gelände zu einem formalen Garten, benannt nach Dr. Henry Jephson, der den Ort als Kurstadt gefördert hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel der Park langsam. Ein vom Bezirksrat Anfang der 2000er Jahre getragenes Restaurierungsprogramm, unterstützt durch einen Zuschuss des Heritage Lottery Fund von über 3 Millionen £, brachte ihn wieder in Form; Wikipedia datiert den Beginn der Arbeiten auf 1999.
Das Glashaus ist das Aushängeschild dieses Programms. ArchitecturePLB entwarf es für den Bezirksrat auf einem Grundstück, auf dem verfallene Pflanzenschuppen standen, die der Bezirksrat als stillgelegte Gärtnerei beschreibt. Das Raumprogramm sah ein gemäßigtes Haus, Unterrichtsräume und ein Restaurant vor; das Büro bezifferte den Projektwert auf 1,2 Millionen £. Das Projekt wurde 2002 fertiggestellt, und der Bezirksrat datiert die Eröffnung auf 2003.
Die Überschwemmungen von 1998 hatten die Environment Agency veranlasst, strenge Vorgaben zu Fußbodenhöhen und Hochwasserprofilen entlang des Ufers zu erlassen; deshalb ruht das auskragende Restaurant auf einem Hochwasserunterbau. Laut einer Bildunterschrift auf Geograph stellte es zwischen 2010 und 2014 den Betrieb ein; das Gebäude blieb ein öffentliches Glashaus, verbunden mit einem Unterrichtsraum.


Architektur und Ingenieurbau
Das Gebäude besteht aus einem zentralen Glashaus, das zwischen einem zweigeschossigen Ausstellungsfoyer und einem Restaurant mit 120 Plätzen eingeschoben ist, laut ArchitecturePLB. Es ist aus tragendem Glas gebaut, das an einem leichten Stahlrahmen befestigt ist. Die technische Herausforderung bestand laut dem Büro darin, diese leichte Konstruktion über den Pflanzen schweben zu lassen und dennoch genügend Klimakontrolle im Inneren zu gewährleisten. Die Lösung verbindet tragende Verglasung, die auf Möwenflügel-Stahlrippen ruht, welche über die Breite des Gebäudes reichen; jeder Flügel ist mit dem nächsten durch einen Streifen Oberlichtverglasung verbunden, der sich automatisch öffnet, um das Haus natürlich zu belüften, und jeden Flügel als eigene Form lesbar hält.
Das Glashaus steht auf einem Sockel aus Stahlbeton, der an beiden Enden ansteigt und den Unterrichtstrakt sowie das Restaurant bildet, das über den Fluss hinausragt. Das sanfte Gefälle des Geländes erlaubt den Besuchern, über eine Reihe von Rampen durch das Glashaus zum Restaurant hinabzusteigen. Der Bezirksrat ergänzt, dass das Glashaus ohne Pestizide und Herbizide betrieben wird: Schädlinge werden biologisch bekämpft und Unkraut von Hand entfernt.


Pflanzensammlungen
Das Glashaus vereint tropische und gemäßigte Pflanzen. Der Bezirksrat nennt Banane, Rosa Puderquaste und Paradiesvogelblume; eine Fotografie von 2016 auf Wikimedia Commons zeigt eine Strelitzie im subtropischen Haus. Dazu kommen ein Goldfischteich, ein Beobachtungsbienenstock und eine Skulptur aus Schiefer nach einem Entwurf von David Wilson.
Die ökologische Bewirtschaftung ist Teil des Besuchs: Eine „Bug of the Month“-Rubrik im Sommer erklärt die eingesetzten biologischen Bekämpfungsmethoden. Ein Unterrichtsraum, der für Kunst- und Handwerkskurse vermietet wird, und Arbeitsblätter zum Pflanzenwachstum, zur Anpassung und zur Nahrung stehen örtlichen Schulen zur Verfügung. Die herangezogenen Quellen veröffentlichen keine ausführlichere Artenliste.

Besuch
The Glasshouse steht in der Mitte der Jephson Gardens, abseits der Hauptallee und zur Flussseite hin. Die Besucher betreten es durch das Foyer und steigen dann das sanfte Gefälle durch die Pflanzen bis zum Flussende hinab, wo sich das Restaurant befindet. Der Eintritt ist frei; die Öffnungszeiten variieren von Tag zu Tag und werden vom Bezirksrat veröffentlicht, der das Glashaus als täglich geöffnet beschreibt.
Wikipedia nennt in den Gärten einen Tempel von 1849, in dem die Statue von Dr. Jephson steht, den tschechischen Gedenkbrunnen von 1968, der 2018 als Grade II eingestuft wurde, und die frühere Voliere, die in ein Café umgewandelt wurde. Der Besuch lässt sich leicht mit dem Zentrum von Leamington verbinden, das ganz in der Nähe liegt.
52.29° N, 1.53° W
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Quellen (7)
- warwickdc.gov.uk/info/20312/jephson_gardens/704/the_glasshouse
- warwickdc.gov.uk/info/20312/jephson_gardens/2095/history_and_background_of_jephson_gardens
- architectureplb.com/sectors/civic-and-cultural/leamington-temperate-house
- en.wikipedia.org/wiki/Jephson_Gardens
- geograph.org.uk/photo/8368321
- linkedin.com/posts/warwick-district-council_have-you-ever-visited-the-glasshouse-nestled-a
- openstreetmap.org/way/49714042
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