botanika (Gewächshäuser des Rhododendron-Parks, Bremen)
Bremen

Quellen geprüft im September 2026
- Jahr
- 2003
- Stil
- Moderne Themengewächshäuser und Erlebniszentrum
- Abmessungen
- ≈4.000 m² Gewächshäuser; 1.000 m² Erlebniszentrum
- Status
- Für die Öffentlichkeit geöffnet
Am 6. Juni 2003 im Herzen des Bremer Rhododendron-Parks eröffnet, verbindet die botanika ein 1.000 m² großes Erlebniszentrum mit rund 4.000 m² Gewächshäusern, die asiatische Landschaften nachbilden: das Himalaya-Gebirge, Borneo und Japan, ergänzt um ein 2021 um 900 m² erweitertes Tropenhaus. Gezeigt werden kälteempfindliche tropische und subtropische Rhododendren, dazu Tiere wie Gibbons, frei fliegende Schmetterlinge und ein Korallenriff. Die ersten Gewächshäuser des Parks stammen aus den Jahren 1972–74.
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Geschichte
Die Geschichte der Gewächshäuser im Rhododendron-Park beginnt in den 1970er-Jahren. Von 1972 bis 1974 entstanden klimatisierte Häuser mit einer Gesamtfläche von 960 m² für die Kultur tropischer und subtropischer Rhododendren; zuerst wurde das Wilhelm-Kaisen-Haus gebaut, 1974 folgte das Eduard-Nebelthau-Haus. Sie sollten Sammlungen aufnehmen, die zuvor über alternde Anlagen verstreut waren. 1999 kam im Zuge der Planung des Rhodariums ein 2.500 m² großer Komplex von Anzuchtgewächshäusern hinzu.
Am 6. Juni 2003 eröffnete mitten im Park die botanika, als Deutschlands größtes Naturerlebniszentrum angekündigt. Seit 2009 wird sie von einer eigenen Gesellschaft, der botanika GmbH, betrieben, während die Stiftung botanika die Erhaltung und Präsentation der nicht winterharten Rhododendren unterstützt. Eine vom Dalai Lama geschenkte Buddha-Statue, der „Buddha für Europa“, wurde im August 2017 aufgestellt, und das Tropenhaus wurde im Herbst 2021 um 900 m² erweitert.
Architektur und Ingenieurbau
Die Anlage verbindet ein Erlebniszentrum mit mehreren Gewächshäusern. Das Zentrum von 1.000 m² ist als Spirale über zwei Ebenen angelegt und bietet rund achtzig interaktive Stationen zu Pflanzen, Tieren, Terrarien und einem Riffaquarium. Die Gewächshäuser, insgesamt etwa 4.000 m², sind in regionale Gruppen gegliedert: vier große Häuser, darunter das Himalaya-Gebirge, Borneo und Japan, sowie kleinere Häuser für Wechselausstellungen.
Das Tropenhaus wurde im Herbst 2021 um 900 m² erweitert. Die herangezogenen Quellen nennen weder den Architekten des Zentrums noch den der heutigen Häuser und geben keine detaillierten Abmessungen für die einzelnen Hallen an.


Pflanzensammlungen
Laut Wikipedia beherbergt der Rhododendron-Park in Bremen 650 Arten und 3.500 Sorten von Rhododendren, die als größte Sammlung der Welt dargestellt wird. Unter Glas inszeniert die botanika tropische und subtropische Rhododendren in Landschaften des Himalaya, Borneos und Japans.
Tiere vervollständigen die Szenerien: Koi, Beos, Plattschwanzgeckos, Pfeilgiftfrösche, Stabschrecken, Chamäleons, Weißhandgibbons, Arten des Korallenriffs und frei fliegende tropische Schmetterlinge. Sonderausstellungen prägen das Jahr; „botanika goes space“ findet jeden September statt.
Besuch
Die botanika liegt im Zentrum des Bremer Rhododendron-Parks und lässt sich gut mit einem Spaziergang durch den Park verbinden, dessen Rhododendron-Sammlung zu seinen Hauptattraktionen zählt. Der Rundgang wechselt zwischen Erlebniszentrum, regionalen Gewächshäusern, Schmetterlingen und Tieren, sodass ein halber Tag einzuplanen ist.
Die 2017 geschenkte Buddha-Statue (2,4 m hoch, 450 kg) steht auf dem Gelände. Wechselausstellungen, darunter „botanika goes space“ im September, bieten Anlässe, zu verschiedenen Jahreszeiten wiederzukommen.
53.09° N, 8.88° E
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