Tropengewächshaus des Akita Prefectural Museum of Agricultural Science „Sun Agrin“ (秋田県立農業科学館 熱帯温室)
Daisen, Präfektur Akita

Quellen geprüft im Oktober 2026
- Stil
- Tropengewächshaus mit Metallrahmen unter einem lichtdurchlässigen Dach, am Ende eines langgestreckten Museums mit Tonnendach
- Abmessungen
- Etwa 473 m²
- Status
- Für die Öffentlichkeit geöffnet, Eintritt frei
Das Agrarmuseum von Akita im Norden Honshūs, mit dem Spitznamen „Sun Agrin“ und am 22. Mai 1991 eröffnet, besitzt ein Tropengewächshaus von rund 473 m², das über die Eingangshalle mit den Ausstellungsräumen verbunden ist. Laut dem Museum wird es das ganze Jahr auf konstanter Temperatur gehalten; rund 200 tropische und subtropische Arten tragen dort Blüten und Früchte, darunter Bananen, Paradiesvogelblumen, Hibiskus und die Meyer-Zitrone. Jeden Winter, von Januar bis Februar, findet darin ein Orchideenfest statt. Der Eintritt ins Museum ist frei.
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Geschichte
Das Agrarmuseum von Akita entstand aus einem Ausschuss, der im August 1980 eingesetzt wurde, um ein Projekt für ein Landwirtschaftsmuseum zu prüfen. Ein Vorbereitungsbüro wurde im April 1982 eingerichtet, ein Gesamtplan im September 1985 erstellt, und die Erschließung eines 89.899 m² großen Geländes begann im September 1986. Im Januar 1988 wurde das Projekt in „Museum für Agrarwissenschaft“ umbenannt. Laut der japanischen Wikipedia wurde es im Zentrum eines Gebiets namens „Waku-waku Land“ errichtet, nahe der damals künftigen Ausfahrt Ōmagari der Akita-Autobahn, im Rahmen eines Entwicklungsprogramms für die Region Ōmagari, das auf Sondermaßnahmen des früheren japanischen Innenministeriums zurückgriff.
Die Arbeiten am Haupttragwerk des Gebäudes (Stahlbeton, Stahl und teils Holz) begannen im Juni 1989 und wurden im Oktober 1990 abgeschlossen; das Museum wurde am 22. Mai 1991 eröffnet, nach einer Fertigstellungsfeier am Vortag. Der Eintritt wurde im April 1999 kostenlos, und das Museum erhielt seinen Spitznamen „Sun Agrin“ im September 2007, als der renovierte zweite Ausstellungsraum wiedereröffnet wurde.
Die offizielle Chronik erwähnt das Gewächshaus nicht. Die japanische Wikipedia führt es unter den Einrichtungen des Museums auf und vermerkt, dass die Eingangshalle den Ausstellungsflügel mit dem Tropengewächshaus verbindet; sein eigenes Baujahr, sein Planer und sein Bauherr sind daher nicht dokumentiert.
Architektur und Ingenieurbau
Das Museum ist ein langgestreckter Bau mit einem großen, gerundeten Tonnendach aus Stahlbeton, teils Stahl und Holz. Die japanische Wikipedia schreibt den Entwurf einer Arbeitsgemeinschaft der Firma Sato Sogo Keikaku und der Architekturplanungsgenossenschaft der Präfektur Akita zu, unter Verweis auf die Zeitschrift Hakubutsukan kenkyū von 1991, und gibt eine Grundfläche von 3.949 m² bei 4.699 m² Geschossfläche an. Das Museum steht auf einem Hügel mit Blick auf die Ebene von Senboku und das Ōu-Gebirge.
Das Tropengewächshaus umfasst laut dem Museum rund 473 m² und wird das ganze Jahr auf konstanter Temperatur gehalten. Auf einem Foto auf Wikimedia Commons von 2020 zeigt das Innere einen hohen weißen Metallrahmen unter einem in ein Gitter unterteilten lichtdurchlässigen Dach, Lampen an einer Stahlkonstruktion, einen mit rosafarbenen Ziegeln gepflasterten Boden mit einer Ruheecke und einem Tisch zwischen Bananenpflanzen und Palmen, eingefasst von Steinanlagen. Die schriftlichen Quellen nennen nicht, woraus das Dach besteht, ob Glas oder ein anderes lichtdurchlässiges Material.
Pflanzensammlungen
Das Museum verzeichnet rund 200 tropische und subtropische Arten, deren Blüten und Früchte sich im Lauf der Jahreszeiten ablösen. Seine Seite über das Gewächshaus nennt Meyer-Zitrone, Banane, Paradiesvogelblume (gokuraku-chōka), Medinilla speciosa, Eucharis grandiflora, Justicia carnea, Ixora chinensis, eine Calliandra, Engelstrompete und mehrere Hibiskusarten, darunter den Hibiskus fūrin-bussōge.
Jeden Winter zeigt das „Yōran Festa“ (Orchideenfest) seltene Orchideen im Gewächshaus, vorwiegend botanische Arten; die für 2027 angekündigte Ausgabe läuft vom 9. Januar bis 28. Februar. Auch Kamelien, in der Region Tōhoku selten, werden gezeigt, sobald sie blühen. Das Museum veröffentlicht zudem eine Fotogalerie der gezeigten Blüten.
Besuch
Das Gewächshaus gehört zum Museumsbesuch, der kostenlos ist, und ist über die Eingangshalle erreichbar. Es kann zu jeder Jahreszeit besucht werden, besonders gut passt jedoch der Winter mit dem Orchideenfest von Januar bis Februar. Rund um das Museum ist der Rosengarten (laut Museum rund 200 Sorten und 300 Pflanzen) am besten während des Rosenfests Anfang Juni und des Herbstblumenfests von Ende September bis Ende Oktober zu sehen, mit Dahlien und Herbstrosen; das Magariya-Bauernhaus, zwischen 1900 und 1903 erbaut und später versetzt, ist seit Februar 2000 als eingetragenes Kulturgut geschützt und außerhalb des Winters kostenlos zugänglich. Die beiden Ausstellungsräume zeigen die Landwirtschaft Akitas. Das Museum liegt rund 6 km westlich des Bahnhofs Ōmagari der JR.
39.44° N, 140.44° E
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Quellen (8)
- obako.or.jp/sun-agrin/01_tenji/03_onsitu/onsitu.html
- obako.or.jp/sun-agrin/01_tenji/tenji.html
- obako.or.jp/sun-agrin/14_other/enkaku.html
- obako.or.jp/sun-agrin/02_sisetu/sisetu.html
- ja.wikipedia.org/wiki/秋田県立農業科学館
- wikidata.org/wiki/Special:EntityData/Q11595517.json
- totalmedia.co.jp/works/works1991_akita-nogyo.html
- commons.wikimedia.org/wiki/File:Greenhouse_of_the_Akita_Prefectural_Museum_of_Agricultural
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