Tropenvogel-Gewächshaus, ZooParc de Beauval
Saint-Aignan, Centre-Val de Loire
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Quellen geprüft im Oktober 2026
- Jahr
- 1994
- Stil
- Begehbare Tropenhalle eines Zoos mit frei fliegenden Vögeln
- Abmessungen
- 2.000 m²
- Status
- Im ZooParc für die Öffentlichkeit geöffnet (Zooticket)
1994 in dem Park eröffnet, den Françoise Delord 1980 gründete, ist das Tropenvogel-Gewächshaus nach den Worten des ZooParc selbst sein ältestes Gewächshaus und die erste Station des Besucherwegs. Rund 450 Vögel leben auf seinen 2.000 m², ein Teil von ihnen frei fliegend zwischen den Besuchern: Andenklippenvögel, Borstenköpfe (Pesquet-Papageien), Victoria-Krontauben, Nikobarentauben, Turakos und Rhinozeros-Hornvögel. Ein Paar Zweifingerfaultiere, Borstengürteltiere und Java-Kantschile runden das Bild ab. 2013 vollständig renoviert, ist das Haus eines der vier geschlossenen tropischen Gewächshäuser des Parks, das ganzjährig bei 25 bis 30 °C gehalten wird, neben der 2020 eröffneten Äquatorialkuppel.
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Geschichte
Der ZooParc de Beauval begann 1980, als Françoise Delord am Ort Beauval in der Gemeinde Saint-Aignan einen Vogelpark eröffnete. Die ersten Säugetiere kamen 1989 und machten aus dem Vogelpark einen Zoo; die Tiger von 1991 steigerten die Besucherzahl von etwa 70.000 auf 150.000 Besuche.
Das erste Gewächshaus, das tropische Menschenaffenhaus, wurde laut den Nachschlagewerken 1992 eröffnet und laut der Website des Parks 1993, die dieses Datum für das Schimpansen- und Orang-Utan-Gewächshaus angibt; 1993 wurde darin ein Vivarium eingerichtet. Das Tropenvogel-Gewächshaus folgte 1994: 2.000 m² überdachter Dschungel, damals Heimat von etwa 300 exotischen Vögeln. Der ZooParc bezeichnet es heute als sein ältestes Gewächshaus, was die von Wikipedia angegebene Reihenfolge nicht bestätigt; es gehört jedenfalls zu den beiden frühesten des Parks.
1997 kam das tropische Gorilla-Gewächshaus hinzu, in dem auch Manatis untergebracht waren (1.900 m², 13 m hoch), 2002 dann ein australisches Gewächshaus. Das Vogelhaus wurde 2013 zur Wiedereröffnung des Parks vollständig renoviert. Am 8. Februar 2020 vervollständigte die Äquatorialkuppel, 38 m hoch und mehr als einen Hektar groß, das Ensemble. Françoise Delord starb am 3. Dezember 2021 im Alter von 81 Jahren; ihr Sohn Rodolphe Delord leitet den Park, dessen Besucherzahl von 149.000 im Jahr 1991 und 280.000 im Jahr 1996 auf 1,9 Millionen im Jahr 2024 gewachsen ist.


Architektur und Ingenieurbau
Das Tropenvogel-Gewächshaus ist eines der vier vollständig geschlossenen tropischen Gewächshäuser des ZooParc, die jeweils einem Kontinent oder einer Tierfamilie gewidmet sind und zu denen später die Äquatorialkuppel hinzukam. Es bedeckt 2.000 m² am Parkeingang, wo der Besuch beginnt, und das Kataster verzeichnet es als eingeschossiges Gebäude. Der Park gibt an, dass seine Gewächshäuser das ganze Jahr über zwischen 25 und 30 °C gehalten werden; für das Schimpansen- und Orang-Utan-Gewächshaus nennt er 20 °C und für die Kuppel 26 °C, veröffentlicht aber für das Vogelhaus keine eigene Angabe. Die herangezogenen Seiten beschreiben weder die Konstruktion noch die Eindeckung des Gebäudes.
Das Innere ist als tropischer Dschungel angelegt, der mit Bäumen bepflanzt ist und von den Besuchern durchwandert wird: Ein Teil der Vögel fliegt frei und frisst an kleinen Futterstellen. Das Gewächshaus wurde 2013 vollständig renoviert. Es bleibt bescheiden neben den jüngeren Hallen des Parks: Das Gorilla-Gewächshaus von 1997 erreicht 1.900 m² bei 13 m Höhe, und die Äquatorialkuppel von 2020 bedeckt mehr als einen Hektar bei 38 m.

Pflanzensammlungen
Der ZooParc zählt im Gewächshaus etwa 450 Vögel, von denen einige in Freiheit leben, eine Zahl, die Wikipedia ohne Quellenangabe auf mehr als 1.500 erhöht. Zu den gezeigten Arten gehören der Andenklippenvogel, der Borstenkopf, die Straußwachtel, die Victoria-Krontaube, die Luzon-Dolchstichtaube, die Nikobarentaube, der Rotschnabel-Sonnenvogel, Loris und Turakos. Der Rhinozeros-Hornvogel mit einer Flügelspannweite von fast 1,50 m fliegt selten und bewegt sich meist hüpfend von Ast zu Ast fort, wie er es im Kronendach Südostasiens tut.
Säugetiere teilen sich das Haus: ein Paar Eigentliche Zweifingerfaultiere, in den Bäumen schwer zu entdecken, Borstengürteltiere und, weiter hinten, Java-Kantschile. Der Park nennt keine der Pflanzen. Beauval Nature, der Verein des Parks, unterstützt in Borneo gemeinsam mit der Organisation HUTAN die Anbringung von Kunstnestern für Nashornvögel, deren Bruthöhlen mit der Ausbreitung der Ölpalmplantagen verschwinden.
Besuch
Das Gewächshaus ist die erste Station des Rundwegs: Es steht am Eingang des ZooParc, vor den anderen Gebieten des 40 Hektar großen Parks. Eine halbe Stunde genügt, um es zu durchqueren, länger, wenn Sie die Faultiere in den Ästen finden möchten. Ganzjährig beheizt, bietet es an kalten oder regnerischen Tagen einen Zufluchtsort.
Der Besuch setzt sich mit den anderen Gewächshäusern fort: dem Schimpansen- und Orang-Utan-Gewächshaus (1993), dem Gorillahaus, dem australischen Gewächshaus am oberen Ende der Treppe zu den Riesenpandas und der Äquatorialkuppel, die durch eine Höhle betreten wird und im normalen Eintrittspreis enthalten ist. Der Park bietet außerdem ab 16 Jahren ein Erlebnis „Tierpfleger für einen Tag“ an.
47.25° N, 1.35° E
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Quellen (7)
- zoobeauval.com/zooparc/territoires/la-serre-tropicale-des-oiseaux
- zoobeauval.com/en/zooparc/territories/the-bird-tropical-greenhouse
- zoobeauval.com/en/prepare-your-visit/the-beauval-greenhouses
- fr.wikipedia.org/wiki/ZooParc_de_Beauval
- en.wikipedia.org/wiki/ZooParc_de_Beauval
- wikidata.org/wiki/Q3576007
- openstreetmap.org/way/1255255566
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