McMillan Greenhouse (UNC Charlotte Botanical Gardens)
Charlotte, North Carolina

Quellen geprüft im Oktober 2026
- Stil
- Universitätsschaugewächshaus, in Themenräume gegliedert
- Abmessungen
- ≈4.000–4.500 sq ft (≈370–420 m²), je nach Quelle
- Status
- Für die Öffentlichkeit geöffnet
Das McMillan Greenhouse ist das Gewächshaus der Botanical Gardens der University of North Carolina at Charlotte, die 1966 auf Initiative des Biologieprofessors Herbert Hechenbleikner und der Universitätsgründerin Bonnie E. Cone begonnen wurden. Ursprünglich zur Aufnahme einer Orchideensammlung gebaut, von der ein Teil dort noch gezogen wird, umfasst es je nach Quelle rund 4.000 bis 4.500 Quadratfuß. Seine Räume zeigen Orchideen, Wüstenpflanzen, fleischfressende Moorpflanzen, Farne, tropische Nahrungspflanzen und eine Titanenwurz.
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Geschichte
Die Botanischen Gärten der University of North Carolina at Charlotte wurden 1966 auf dem damals neu eingerichteten Campus der staatlichen Universität angelegt. Sie gehen auf die Idee des Biologieprofessors Herbert Hechenbleikner und von Bonnie E. Cone zurück, der Gründerin der UNC Charlotte, deren Vorläufer, das Charlotte Center der University of North Carolina, 1946 eröffnet worden war. Als erster Teil entstand der bewaldete Van Landingham Glen, mit dessen Anlage im selben Jahr begonnen wurde.
Das McMillan Greenhouse wurde mit einem ebenso klaren Ziel gebaut: Es sollte den Gärten ein Zuhause für eine Orchideensammlung geben. Diese Sammlung gedeiht dort bis heute und umfasst noch einige der ursprünglichen Pflanzen. Keine der herangezogenen Quellen gibt das Baujahr des Gewächshauses an oder nennt die Person oder Familie, nach der es benannt ist.
In mehr als vier Jahrzehnten sind die Gärten auf rund zehn Acres Freilandpflanzungen angewachsen, hinzu kommen das Gewächshaus mit angeschlossenem Arbeitsbereich und ein Unterrichtsraum. Jüngste Ergänzung ist die Mellichamp Terrace. Bonnie Cone selbst ist in den Gärten beigesetzt.


Architektur und Ingenieurbau
Die Gärten beschreiben das McMillan Greenhouse als ein 4.500 Quadratfuß großes Gewächshaus, etwa 420 m², mit angeschlossenem Arbeitsbereich; der Wikipedia-Artikel nennt 4.000 Quadratfuß. Im Gebäude befindet sich zudem ein Unterrichtsraum mit einer botanischen und gartenbaulichen Bibliothek von mehr als 1.200 Büchern sowie der Anmeldebereich für Besucher; das Haus ist rollstuhlgerecht.
Im Inneren ist der Raum in Bereiche mit unterschiedlichem Klima gegliedert. Wikipedia zählt fünf Umgebungen, von den Wüsten Amerikas und Afrikas bis zu den tropischen Regionen der Alten und der Neuen Welt. Die Website der Gärten nennt einen Orchideenraum, einen Wüstenraum, einen Tropenraum, einen Bereich für fleischfressende Pflanzen und Moorpflanzen, einen Dinosauriergarten und eine Sammlung von Nutzpflanzen. Im Tropenraum wächst eine Bananenstaude bis an die Gewächshausdecke. Keine der herangezogenen Quellen nennt den Architekten oder beschreibt die verglaste Konstruktion selbst.


Pflanzensammlungen
Nach Angaben der Gärten beherbergt der Orchideenraum die größte Orchideensammlung in Charlotte; Wikipedia nennt darunter Cymbidium und Dendrobium, daneben Bromelien und Farne. Der Wüstenraum vereint die größte Vielfalt an Sukkulenten in einem botanischen Garten der Region.
Die Gärten bezeichnen sich als die einzigen im Raum Charlotte, die fleischfressende Pflanzen und Moorpflanzen zeigen, darunter Schlauchpflanzen (Sarracenia), Sonnentau und Venusfliegenfallen, die im Südosten der Vereinigten Staaten heimisch sind. Der Dinosauriergarten beschwört rund um die Skulptur eines Deinonychus-Skeletts eine Urzeitwelt aus Farnen und lebenden Fossilien herauf. Zur Sammlung der Nutzpflanzen gehören ein Zwerg-Orangenbaum, ein Kakaobaum, ein Pimentbaum, eine Ananaspflanze und eine Vanillepflanze, während im Tropenraum eine Titanenwurz zu Hause ist.


Besuch
Das Gewächshaus steht auf dem Campus der UNC Charlotte, in den Botanischen Gärten, in denen sich auch das Grab von Bonnie Cone befindet, in der Nähe von Cato Hall und Fretwell Hall. Die Gärten empfehlen es für jede Jahreszeit; eine Stunde genügt, um alle Räume zu sehen.
Der Besuch setzt sich ganz natürlich in den Freiluftgärten fort: im Van Landingham Glen mit seiner Sammlung von rund 3.500 Rhododendren und Azaleen sowie im Susie Harwood Garden mit seinen Zwergkoniferen und japanischen Ahornen. Das Orchideengewächshaus der Daniel Stowe Conservancy in Belmont, das ebenfalls in diesem Atlas vorgestellt wird, liegt etwa 35 km westlich.
35.31° N, 80.73° W
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