Gewächshaus Manatee Springs (Cincinnati Zoo and Botanical Garden)
Cincinnati, Ohio
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Quellen geprüft im Oktober 2026
- Jahr
- 1999
- Architekt
- CDS Associates und McCollow & Associates (Cincinnati); Tragwerk: Steven Schaefer Associates; Bauausführung: Turner Construction Company
- Stil
- Gewächshaus-Lebensraum mit isolierender Low-E-Verglasung und Holzsteg-Rundgang
- Abmessungen
- Gewächshaus von 304 m², 10,7 m hoch; Ausstellungsgebäude von 1.035 m²
- Status
- Für die Öffentlichkeit geöffnet, mit dem Zooeintritt
Das am 21. Mai 1999 im Cincinnati Zoo and Botanical Garden eröffnete Gewächshaus Manatee Springs bildet den Eingang zum Pavillon, der den Florida-Seekühen gewidmet ist. Es ist 10,7 m hoch, umfasst 304 m² unter isolierender Low-E-Verglasung und bildet drei Lebensräume Floridas nach: tropische Hammocks, Süßwassersümpfe und Küstenmangroven. Besucher durchqueren es auf einem Holzsteg, vorbei an einem Alligatorloch und einem Sumpf für Amerikanische Krokodile, bis sie das Becken mit den Seekühen in Rehabilitation erreichen. Dieser Eintrag betrifft das Gewächshaus, nicht den ganzen Pavillon.
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Geschichte
Der Cincinnati Zoo and Botanical Garden beteiligt sich seit 1999 am Rettungs- und Rehabilitationsprogramm für Florida-Seekühe, das mit dem U.S. Fish and Wildlife Service betrieben wird. Diese Partnerschaft machte es möglich, Manatee Springs zu eröffnen, das die Seekuh als roten Faden nutzen soll, um die Ökologie Floridas zu erzählen. Der Bau begann im Juni 1998, und der Pavillon wurde am 21. Mai 1999 eröffnet. Das Budget betrug 4,5 Millionen Dollar, davon 9 % für die Planung. Ingenieur- und Planungsleistungen übernahm CDS Associates, die Architektur McCollow & Associates (beide aus Cincinnati), das Tragwerk Steven Schaefer Associates und die Bauausführung Turner Construction Company. Laut Wikipedia erhielt der Pavillon 2000 zwei Auszeichnungen der American Zoo and Aquarium Association, darunter den Munson-Preis für aquatische Naturschutzausstellungen.
Das Gewächshaus ist dessen erstes Kapitel. Es führt in das Ausstellungsgebäude, wo die Besucher die Unterwasserwelt der Seekuh entdecken. Im März 2010 nutzte der Zoo, der sein Programm fünf Monate lang unterbrochen hatte, die Pause, um das Seekuhbecken und die technischen Anlagen zu modernisieren, bevor zwei neue Weibchen eintrafen. Im Oktober 2026 meldete der Zoo, dass er seit 1999 38 Seekühe betreut und drei verwaiste Kälber aufgenommen habe. Für den 17. Oktober 2026 wurde eine eintägige Schließung angekündigt, für den ersten Schwimmgang der drei Neuzugänge.
Architektur und Ingenieurbau
Das Gewächshaus misst 304 m² (3.375 Quadratfuß) und ist 10,7 m (35 Fuß) hoch; es geht in ein Ausstellungsgebäude von 1.035 m² über, die gesamte Anlage umfasst 1.339 m². Laut der Entwurfsdokumentation, die ZooLex veröffentlicht hat, tragen Wände und Dach hochisolierende Verglasung: Isolierglaseinheiten mit Inertgasfüllung, die den Wärmeübergang begrenzen, und Low-E-beschichtetes Glas, das Infrarot reflektiert und Ultraviolett steuert.
Ein digitales Steuerungssystem wechselt zuerst zur natürlichen Lüftung, dann zur Ventilation mit Antrieb, und schaltet die Kühlung erst oberhalb von 29,4 °C (85 °F) ein. Die Besucher bewegen sich auf einem Holzsteg mit einer rustikalen Brücke über einen naturnahen Teich. Eine Anlage von 73 m² mit einem Becken von 21.000 Litern bildet ein Alligatorloch nach, mit Unterwasserbeobachtung, und ein Mangrovensumpf von 86 m² mit einem Becken von 31.000 Litern beherbergt das Amerikanische Krokodil. Das Seekuhbecken mit 455.000 Litern liegt im Ausstellungsgebäude, hinter einem großen Panoramafenster und einer 2 m großen Acryl-Blase.
Pflanzensammlungen
Das Gewächshaus zeigt drei Lebensräume: tropische Hammocks, Süßwassersümpfe und küstennahe Mangrovenfeuchtgebiete. Das Entwurfsdokument nennt Lebenseichen (Quercus virginiana), Sumpfzypressen (Taxodium distichum) und Wasser-Tupelobäume (Nyssa aquatica), von Spanischem Moos (Tillandsia usneoides) behangen, dazu Sabal-Palmen (Sabal palmetto) als Akzente im Grün. Mehrere in Südflorida heimische Palmen sind dabei, darunter die Buccaneer-Palme (Pseudophoenix sargentii), die als eine der seltensten amerikanischen Palmen gilt, und die Rote Mangrove (Rhizophora mangle).
Die Pflanzenliste von ZooLex hat rund siebzig Einträge, Bäume, Sträucher, eine Liane und andere Pflanzen, darunter zehn Tillandsien; die gelesenen Quellen sagen nicht, was davon heute unverändert ist. Die Tiere im ersten Teil sind laut einem Besucherführer von 2026 ein Amerikanischer Alligator und ein Amerikanisches Krokodil. Die Gartenbauabteilung des Zoos pflegt die Pflanzen.
Besuch
Laut einem Besucherführer von 2026 liegt Manatee Springs im hinteren Teil des Zoos, kurz vor Elephant Trek. Am Eingang wird die Luft warm und feucht, im Winter so sehr, dass Brillen beschlagen; deshalb ist das Gewächshaus bei kaltem Wetter ein beliebter Zufluchtsort. Für das gesamte Manatee Springs veranschlagt der Führer mindestens zehn Minuten, zwanzig oder dreißig für alle, die bei den Seekühen stehen bleiben und die Schilder lesen.
Der Besuch lässt sich mit dem benachbarten Elephant Trek und dem Reptile House verbinden, das 1875 erbaut und als National Historic Landmark ausgezeichnet wurde. Der Krohn Conservatory, das andere Gewächshaus Cincinnatis, wird separat im Eden Park besucht. Die Website des Zoos hat eintägige Schließungen angekündigt, wenn Seekühe umgesetzt werden; ein Blick darauf lohnt sich vor dem Besuch.
39.15° N, 84.51° W
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Quellen (8)
- zoolex.org/gallery/show/156/
- zoolex.org/gallery/plants/156/
- cincinnatizoo.org/mass-manatee-move-brings-three-orphaned-calves-to-cincinnati-zoos-manate
- cincinnatizoo.org/cincinnati-zoo-welcomes-back-manatees/
- cincinnatizoo.org/animals/habitats/
- cincyzooguide.com/cincinnati-zoo-manatees/
- cincyzooguide.com/cincinnati-zoo-vs-indianapolis-zoo/
- en.wikipedia.org/wiki/Cincinnati_Zoo_and_Botanical_Garden
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