Schaugewächshaus des Botanischen Gartens Krefeld
Krefeld (Oppum), Nordrhein-Westfalen

Quellen geprüft im Oktober 2026
- Jahr
- 1996
- Stil
- Kleines Schaugewächshaus mit Metallrahmen und verglasten Wänden
- Abmessungen
- 128 m²
- Status
- Öffentlich zugänglich, Eintritt frei; Gewächshaus werktags und an einigen angekündigten Sonntagen geöffnet
Das Schaugewächshaus ist das Besuchergewächshaus des Botanischen Gartens Krefeld, eines 3,6 Hektar großen städtischen Gartens im Stadtteil Oppum am Rand des Schönwasserparks. Es wurde 1996 erbaut, umfasst 128 m² und zeigt Pflanzen aus mehreren Klimaregionen: Kakteen und andere Sukkulenten, die Flora der Kanarischen Inseln und Mittelmeerpflanzen. Fotos auf Wikimedia Commons zeigen einen Metallrahmen mit verglasten Hauptseiten und einen gepflasterten Weg, der sich zwischen Steingartenbeeten schlängelt. Das Gewächshaus ist werktags geöffnet, am Wochenende nur an wenigen angekündigten Terminen.
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Geschichte
Der Garten, der das Gewächshaus beherbergt, ging aus einem kleinen Schulgarten hervor. Die Quellen widersprechen sich beim Datum: Die deutsche Wikipedia lässt den Botanischen Garten bereits 1928 entstehen, die englische Fassung spricht von 1927–1928, und die Website der Stadt nennt 1929 als Eröffnungsjahr als Botanischer Garten. Heute umfasst er 3,6 Hektar in Oppum und beherbergt nach Angaben der Stadt rund 5.000 Pflanzenarten; die deutsche Wikipedia nennt dieselbe Größenordnung, datiert sie aber auf 2008.
Das Schaugewächshaus stammt laut der Website der Stadt aus dem Jahr 1996; sie ist die einzige Quelle, die es datiert. Die deutsche Wikipedia schreibt, die Kakteen seien in „einem großen Gewächshaus“ untergebracht, das jeden ersten Sonntag im Monat von Mai bis Oktober geöffnet ist; dort beantworten Mitglieder der Krefelder Kakteenfreunde, die den größten Teil der Pflanzen stellen, die Fragen der Besucher. Diese Passage ist undatiert, doch die für 2026 von der Stadt angekündigten Sonntage, 6. September und 4. Oktober, sind tatsächlich erste Sonntage des Monats. Keine der herangezogenen Quellen nennt den Architekten oder Erbauer oder sagt, was vor 1996 dort stand.


Architektur und Ingenieurbau
Die Stadt gibt für dieses 1996 erbaute Gewächshaus 128 m² an. Die schriftlichen Quellen beschreiben die Konstruktion nicht; Fotos auf Wikimedia Commons zeigen den Umriss: einen Metallrahmen, klare Scheiben auf den Hauptseiten und, von innen gesehen, einige lichtdurchlässige, gerippte Wandplatten. Die Art der Verglasung ist daher nicht belegt.
Im Innern windet sich ein gepflasterter Weg zwischen erhöhten, mit Steinen angelegten Beeten, und Schilder begleiten die Pflanzen. Ein Beet mit winterharten Sukkulenten, das die deutsche Wikipedia im Freien ansiedelt, liegt auf den Fotos vor der Fassade. Die herangezogenen Quellen enthalten weder einen Grundriss noch Koordinaten; die Lage wird aus den Aufnahmestandorten geotagter Fotos abgeleitet.


Pflanzensammlungen
Die Website der Stadt nennt drei Gruppen: Kakteen und andere Sukkulenten, die Flora der Kanarischen Inseln und Mittelmeerpflanzen. Fotos auf Commons illustrieren sie: säulen- und kugelförmige Kakteen, Rosettenpflanzen. Die englische Wikipedia nennt zusätzlich fleischfressende Pflanzen und Orchideen in den Gewächshäusern des Gartens, was die Website der Stadt nicht erwähnt.
Den größten Teil der Kakteen stellen laut der deutschen Wikipedia die Krefelder Kakteenfreunde. Sie nennt im Garten außerdem seltene Kakteen, fleischfressende Pflanzen, Orchideen sowie Moor- und Wasserpflanzen. Der übrige Bereich umfasst einen Niederrheinischen Bauerngarten, einen Apothekergarten, einen Rosengarten mit rund 150 Sorten, eine systematische Abteilung und einen Alpengarten.

Besuch
Der Garten liegt in Oppum am Rand des Schönwasserparks; der Eintritt ist bis auf wenige Veranstaltungen frei. Das Gewächshaus ist ein einziger Raum: Der Besuch ist kurz und lässt sich mit einem Spaziergang durch die Blumenbeete, den Rosengarten, den Apothekergarten und den Alpengarten verbinden. Das Gewächshaus ist werktags geöffnet, während der Außenbereich von Mitte März bis Oktober täglich zugänglich ist; am Wochenende öffnet es nur an den von der Stadt angekündigten Terminen. Bei gutem Wetter fährt sonntags eine mobile Cafeteria durch den Garten. Das Regenwaldhaus des Krefelder Zoos, das auf dieser Website bereits verzeichnet ist, liegt etwa 800 m Luftlinie entfernt.
51.33° N, 6.60° E
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