Hidden Jungle (San Diego Zoo Safari Park)
San Pasqual Valley, San Diego, California
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Quellen geprüft im Oktober 2026
- Jahr
- 1992 (ursprüngliches Gewächshaus, später Hidden Jungle)
- Stil
- Klimatisiertes tropisches Gewächshaus, als Voliere geführt, in zwei Räumen (Unterwuchs und Baumkronen)
- Status
- Attraktion des Safari Park; Butterfly Jungle im Frühjahr mit separatem Ticket
Im Bereich Nairobi Village des San Diego Zoo Safari Park ist Hidden Jungle ein geschlossenes tropisches Gewächshaus mit geregelter Temperatur und Luftfeuchtigkeit, das als Regenwald-Voliere betrieben wird. Besucher betreten es durch eine nachgebildete Erdspalte, deren Wände mit Baumwurzeln gesäumt sind, und gehen dann durch zwei Räume, die den Unterwuchs und die Baumkronen nachahmen, zwischen Orchideen, Bromelien und bunten Vögeln hindurch. Jedes Frühjahr verwandelt der Park es in Butterfly Jungle: Dort schlüpfen eingeführte Puppen, und Dutzende Schmetterlingsarten fliegen zwischen den Besuchern.
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Geschichte
Der San Diego Zoo Safari Park, bis zur im Juni 2010 beschlossenen Umbenennung San Diego Wild Animal Park genannt, wurde am 10. Mai 1972 eröffnet. Seine offizielle Zeitleiste datiert die Eröffnung von „The Greenhouse“ auf 1992: ein geschlossenes Gehege mit geregelter Temperatur und Luftfeuchtigkeit für tropische Pflanzen und Vögel. Dort wurden auch Schmetterlinge gezeigt, und hier startete das erste Butterfly Encounter des Parks. Das Gewächshaus wurde später erweitert und in Hidden Jungle umbenannt; das Datum dieser Umbenennung nennt die Zeitleiste nicht.
Wikipedia dagegen lässt Hidden Jungle 1993 im Bereich Nairobi Village eröffnen; keine der gelesenen Quellen erklärt die Abweichung zu 1992. Seitdem beherbergt das Gebäude jedes Frühjahr das Erlebnis Butterfly Jungle, das der Park als jährliches Fest präsentiert. Ein Artikel der San Diego Zoo Wildlife Alliance vom 1. April 2019 beschreibt seine Abläufe hinter den Kulissen, und die Ausgabe 2026 wurde am 21. März eröffnet.
Architektur und Ingenieurbau
Die gelesenen schriftlichen Quellen nennen weder Architekten noch Grundfläche oder Verglasungsmaterial. Ein Foto in der offiziellen Zeitleiste des Parks zeigt allerdings eine Halle mit grün gestrichenem Metallrahmen, Wänden aus großen transparenten Platten und einer lichtdurchlässigen Abdeckung. Der Park nennt es auf seiner Schmetterlingsseite ein „Regenwald-Gewächshaus“ (rainforest greenhouse), und seine Zeitleiste beschreibt ein geschlossenes Gehege mit geregelter Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die offizielle Seite beschreibt den Eingang als Erdspalte unter dem Waldboden, deren Lehmwände mit Baumwurzeln gesäumt sind; Wikipedia ergänzt, dass sie nachgebildet ist und in zwei Räume führt, von denen einer den Unterwuchs, der andere die Baumkronen darstellt.
Für Butterfly Jungle ist die Gebäudehülle entscheidend: 2019 erklärte der Leiter des Gebäudemanagements, dass ein Fachmann Dach und Fenster etwa einen Monat vor der Eröffnung prüft, weil die Dichtheit der äußeren Hülle jedes Entweichen verhindern muss. Sein Team richtete eine Ausgangsschleuse ein und brachte Gebläse oben an den Türen an. Entlang des Rundgangs blicken Fenster in den Raum mit den Puppen, aus denen die Schmetterlinge schlüpfen; er wurde 2019 auf 80 °F (≈ 27 °C) und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit gehalten.
Pflanzensammlungen
Die offizielle Seite beschreibt eine dichte Vegetation mit „reiches Laub in jeder Grünschattierung“ (rich foliage in every shade of green), in der sie Orchideen, Bromelien und Lantanen nennt. Die Vögel, die sie nennt, sind der Andean cock-of-the-rock, der spangled cotinga, der turquoise tanager, der green honeycreeper und der green-backed trogon. Wikipedia spricht dagegen von tropischen afrikanischen Vögeln und Insekten; die Quellen widersprechen sich also beim Thema der Sammlung.
Die Schmetterlinge kommen jedes Frühjahr als Puppen aus Schmetterlingszuchten in Mittel- und Südamerika; der Park hat keine Futterpflanzen, und die Schmetterlinge legen dort keine Eier ab. 2019 nannte die Genehmigung des Department of Agriculture mehr als 140 zugelassene Arten, und 18 Sendungen ergaben insgesamt 5.000 Puppen für einen Zeitraum von neun Wochen. Fünf Gärtner installierten und ersetzten bis zu 300 blühende Pflanzen pro Woche, denn unter diesen Bedingungen halten Blütenschauen nur kurz. 2026 kündigte die Lokalpresse mehr als 30 Arten an.
Besuch
Hidden Jungle steht im Bereich Nairobi Village des Safari Park im San Pasqual Valley im Norden der Stadt San Diego (die Postanschrift des Parks liegt in Escondido). Die offizielle Seite stellt es als Attraktion des Parks dar, und für den Zugang zum Park braucht man ein Ticket oder eine Mitgliedschaft. Im Frühjahr benötigt das Erlebnis Butterfly Jungle laut NBC San Diego zusätzlich ein eigenes Ticket, auch für Mitglieder; 2026 öffnete es am 21. März. Es lässt sich mit Lorikeet Landing verbinden, einem Nachbarn im selben Bereich laut Wikipedia, und mit dem übrigen Park.
33.10° N, 117.00° W
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Quellen (8)
- sdzsafaripark.org/animals/hidden-jungle
- sdzsafaripark.org/animals/butterfly
- timeline.sdzwa.org/1992/1992-4/
- en.wikipedia.org/wiki/San_Diego_Zoo_Safari_Park
- sandiegozoowildlifealliance.org/story-hub/zoonooz/bring-on-the-butterflies
- sandiegozoowildlifealliance.org/story-hub/2025/03/18/welcome-jungle
- nbcsandiego.com/news/local/butterfly-jungle-fluttering-to-the-san-diego-zoo-safari-park-on
- openstreetmap.org/way/79294035
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