Sukkulentengewächshäuser des Giardino SottoVico (Botanischer Garten von Vico d'Elsa)
Vico d'Elsa, Barberino Tavarnelle (Florenz), Toskana

Quellen geprüft im Oktober 2026
- Jahr
- 2007–2008 (Hauptgewächshaus); zweites Gewächshaus nach 2011
- Stil
- Gewächshäuser mit Metallrahmen und gehärtetem Glas, in einem von Freiwilligen betriebenen therapeutischen Botanischen Garten
- Abmessungen
- Hauptgewächshaus etwa 200 m², etwa 6 m hoch; zweites Gewächshaus etwa 90 m²
- Status
- Garten täglich geöffnet, Eintritt frei; die Gewächshäuser sind außerdem montags bis freitags nach Voranmeldung zugänglich
In Vico d'Elsa im Chianti ist der Giardino SottoVico ein von Freiwilligen betriebener therapeutischer Botanischer Garten, der auf einer ehemaligen Müllkippe angelegt wurde. Sein Hauptgewächshaus, laut dem Verein 2008 errichtet (die Arbeiten am ersten Gewächshaus begannen 2007), misst etwa 200 m² und ist etwa 6 m hoch; es besteht aus gehärtetem Glas und ist beheizt und automatisiert. Ein zweites Gewächshaus von etwa 90 m², nach 2011 gebaut, beherbergt die Sammlung eines Spenders. Der Garten meldet mehr als 3.000 Kakteen und Sukkulenten aus Südamerika, Mittelamerika und Afrika.
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Geschichte
Der Garten entstand um 2002, als eine Gruppe von Kakteen- und Sukkulentenfreunden die Gemeinde Barberino Val d'Elsa um ein Grundstück für ein Gewächshaus bat. Das zugewiesene Gelände bei Vico d'Elsa war eine Müllkippe; ihre Räumung dauerte nach Angaben des Vereins mehr als ein Jahr. Zwei Enthusiasten gelten als Initiatoren des Projekts, unterstützt von Freiwilligen, der Genossenschaftsbank Cambiano, der Gemeinde, der Handelskammer Florenz und lokalen Unternehmen.
Die Arbeiten am ersten Gewächshaus begannen 2007 laut der Seite „Area botanica“ der Website; die Seite „La nostra storia“ datiert die Errichtung des 200 m² großen Hauptgewächshauses auf 2008. Nach 2011 wurde ein zweites Gewächshaus von etwa 90 m² gebaut, um die rund 3.000 Sukkulenten aufzunehmen, die einer der beiden Gründer, der sie selbst gesät und gezogen hatte, dem Garten schenkte. Die soziale Tätigkeit übernahm später ein anderer Verein, Le Tre e un Quarto, der mit schutzbedürftigen Menschen arbeitet. Ein Artikel von 2016 stellt den Garten als ersten therapeutischen Garten Italiens vor; keine andere herangezogene Quelle bestätigt diese Rangfolge.
Architektur und Ingenieurbau
Das Hauptgewächshaus misst etwa 200 m² und ist etwa 6 m hoch; der Verein beschreibt es als aus gehärtetem Glas, vollständig automatisiert und beheizt, mit Pflanzen aus den fünf Kontinenten. Eine freie Fotografie von 2010 auf Wikimedia Commons zeigt ein Gebäude mit Satteldach, dessen grün gestrichener Metallrahmen Glas an den Wänden wie auf dem Dach trägt; über dem First ist ein Schattiernetz gespannt, und der Eingang liegt unter einem grünen Bogen. Dem Verein zufolge beruhten die Arbeiten auf dem Einsatz und der Arbeitskraft seiner Freiwilligen. Das zweite Gewächshaus von etwa 90 m² stammt aus der Zeit nach 2011; OpenStreetMap verzeichnet nur ein Gewächshaus, die „Serra Piante Succulente“, innerhalb des Gartens.
Um das Gewächshaus herum hat der Garten ein Empfangsgebäude aus Holz, einen Pavillon für soziale und pädagogische Workshops, einen Teich mit einer Phytoreinigungsanlage, die den Wasserkreislauf veranschaulicht, eine Kompostierungsanlage für Schnittgut und den „Percorso dei Sensi“. Eine Tourismus-Website über Florenz beschreibt den Garten als auf einem „natürlichen Balkon“ über dem Valdelsa angelegt.
Pflanzensammlungen
Der Verein meldet mehr als 3.000 Exemplare von Kakteen und Sukkulenten, einige davon sehr selten, aus Südamerika, Mittelamerika und Afrika; ein Artikel von 2016 spricht von rund 5.000 gespendeten Pflanzen, viele davon gefährdet, aus den fünf Kontinenten. Die beiden Angaben stimmen nicht überein, und keine der herangezogenen Quellen veröffentlicht eine Liste der Gattungen oder Arten.
Das zweite Gewächshaus beherbergt die Sukkulentensammlung eines der Gründer, rund 3.000 Pflanzen, die er laut der Seite „La nostra storia“ selbst gesät und gezogen hat; der Artikel von 2016 erwähnt außerdem Schenkungen anderer Sammler. Außerhalb der Gewächshäuser beschreibt die italienische Wikipedia einen Garten mit Aromapflanzen, und die Seite „Area botanica“ einen Pfad der Sinne, der alle fünf Sinne durch Pflanzen ansprechen soll.
Besuch
Der Garten liegt auf einem Hügel des Dorfes Vico d'Elsa gegenüber von San Gimignano, laut der italienischen Wikipedia. Er ist täglich geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen, mit einer Sommerzeit (1. Juni bis 30. September) und einer Winterzeit (1. Oktober bis 31. Mai), die jeweils durch eine Mittagspause unterbrochen werden; der Eintritt ist frei. Die Gewächshäuser können montags bis freitags auch nach telefonischer Anmeldung beim Verein besucht werden.
Der Garten wird von Freiwilligen betrieben und bietet therapeutische und pädagogische Aktivitäten an. Der Pfad der Sinne, der Teich und die Aromapflanzen lassen sich zusammen mit den Gewächshäusern besichtigen; die Silhouette von San Gimignano gegenüber lädt dazu ein, den Besuch mit der Stadt zu verbinden. Eine Besuchsdauer wird nicht angegeben.
43.51° N, 11.10° E
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Quellen (7)
- giardinosottovico.org/
- giardinosottovico.org/2021/05/16/la-nostra-storia/
- giardinosottovico.org/2021/05/17/area-botanica/
- it.wikipedia.org/wiki/Orto_botanico_di_Vico_d%27Elsa
- feelflorence.it/it/punti-di-interesse/il-giardino-sottovico
- wechianti.com/2016/04/23/vico-delsa-primo-giardino-terapeutico-ditalia-riapertura/
- commons.wikimedia.org/wiki/File:Giardino_SottoVico_Serra.JPG
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