Pflanzenpavillon des Japanischen Gartens „Kōfuku no niwa“, Bad Langensalza
Bad Langensalza, Thüringen

Quellen geprüft im Oktober 2026
- Jahr
- 2002 (Eröffnung des Gartens; Bauarbeiten ab Herbst 2001)
- Stil
- Zweigeschossiger Pavillon im japanischen Stil, Holzrahmenbau mit großen Glasfeldern und teilweise verglastem Dach, Innengarten
- Abmessungen
- Grundfläche von etwa 260 m², zwei Geschosse (Umriss laut OpenStreetMap)
- Status
- Öffentlich zugänglich mit Eintritt in den Japanischen Garten, von März bis Oktober; von November bis Februar geschlossen
Der Pflanzenpavillon ist das Hauptgebäude des Japanischen Gartens „Kōfuku no niwa“ in Bad Langensalza, der im August 2002 eröffnet wurde: ein zweigeschossiger Pavillon aus viel Glas, denn japanische Papierschiebetüren würden zum Klima nicht passen, laut Wikipedia. Fotos zeigen im Erdgeschoss einen Innengarten mit Bambus, breitblättrigen Pflanzen und Farnen, mit einem Teich und einem Wasserfall; im Obergeschoss steht ein Teehaus unter einem Dach, dessen oberer Teil verglast ist. Der Garten kann von März bis Oktober besucht werden.
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Geschichte
In Bad Langensalza, einem Kurort in Thüringen, suchte die Stadt ein Gartenthema, das den Aufenthalt der Kurgäste abwechslungsreicher machen sollte; die Idee eines Japanischen Gartens entstand laut der deutschsprachigen Wikipedia im Jahr 1999. Im Stadtzentrum wurde ein Grundstück gefunden, und die Arbeiten am Gebäudekomplex begannen im Herbst 2001. Der Garten wurde im August 2002 unter dem Namen Kōfuku no niwa, „Garten des Glücks“, eröffnet. Dieselbe Seite datiert die Gestaltung des Gartens durch die Landschaftsarchitektin Silke Hasskerl-Schilling auf den Herbst 2002, ein Datum, das mit der Eröffnung nicht zusammenpasst; dieser Eintrag klärt das nicht. Das Hauptgebäude ist der Pflanzenpavillon; keine der gelesenen Seiten nennt seinen Architekten.
Im Jahr 2021 diente der Garten als Außenstelle der Erfurter Bundesgartenschau. Hinter den beiden Pavillons steht ein Betriebsgewächshaus, in dem empfindliche Pflanzen des nahen Botanischen Gartens überwintern: Es ist nicht mehr für Besucher geöffnet und erscheint auf dem Plan am Eingang noch, kaum lesbar. Dieses Betriebsgewächshaus ist nicht Gegenstand dieses Eintrags.


Architektur und Ingenieurbau
Laut der deutschsprachigen Wikipedia ist das Hauptgebäude ein zweigeschossiger Pavillon aus viel Glas, da japanische Papierschiebetüren (Shōji) für das Klima nicht geeignet seien. Auf den Fotos von Wikimedia Commons trägt der dunkle Holzrahmen verglaste Felder bis unter die Traufe; die niedrigen Dächer sind mit grauen Ziegeln gedeckt, und den oberen Abschluss des Baukörpers bildet ein Dach aus Glasscheiben, unter dem im Obergeschoss ein kleines Teehaus mit Schindeldach steht. In OpenStreetMap ist das Gebäude als Gewächshaus erfasst, mit zweieinhalb Geschossen und einem Walmdach aus Glas, auf etwa 260 m²; diese Kartendaten finden sich in keinem Text über den Garten.
Ein überdachter Zickzackweg verbindet den Pavillon mit dem „Teepavillon“ (Kissa no tei), in dem ohne Zeremonie grüner Tee serviert wird. Die gelesenen Quellen nennen weder einen Bauherrn noch Einzelheiten zur Verglasung und keine amtlichen Maße.


Pflanzensammlungen
Keine der gelesenen Quellen nennt die Pflanzen des Pavillons. Die Fotos von Wikimedia Commons zeigen im Erdgeschoss einen Innengarten: Bambus, breitlappige Pflanzen, Farne, einen Trittsteinweg, einen mit Kieseln eingefassten Teich mit Wasserfall und Felsen. Im Obergeschoss steht ein hölzernes Teehaus innerhalb des verglasten Baukörpers. Laut Wikipedia wird der Pavillon auch für Kunstausstellungen genutzt, im Erdgeschoss ebenso wie oben.
Im Garten erwähnt Wikipedia Iris entlang der Zickzackbrücke, einen Kirschbaumhain östlich des Teichs, einen Bambushain am Eingang, einen kleinen Kiesgarten mit Bonsai (Tsubo-Niwa) und drei alte Bonsai aus dem Bestand der Stadt. Das Betriebsgewächshaus hinter den Pavillons kann nicht besichtigt werden.
Besuch
Der Pavillon gehört zum Japanischen Garten im Zentrum von Bad Langensalza, geöffnet von März bis Oktober und von November bis Februar geschlossen; für den Garten wird Eintritt erhoben. Eine traditionelle Teezeremonie, geleitet von einem Teemeister der Schule Ueda Sôko, findet im Pavillon nach Anmeldung bei der Tourist-Information statt. Der Garten veranstaltet saisonale Feste: Hanami im April, ein Märchenfest im Juni und Tanabata im Juli.
Für den Garten sollte man eine Stunde einplanen, mehr mit einer Zeremonie oder einer Ausstellung. Der benachbarte „Teepavillon“ schenkt grünen Tee aus, und der Botanische Garten der Stadt, dessen empfindliche Pflanzen hinter dem Pavillon überwintern, liegt in der Nähe.
51.11° N, 10.65° E
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Quellen (7)
- badlangensalza.de/kur-tourismus/entdecken-erleben/sehenswertes/parks-themengaerten/japanis
- de.wikipedia.org/wiki/Japanischer_Garten_(Bad_Langensalza)
- gartenkultur-thueringen.de/garten-und-parkanlagen/bad-langensalza/japanischer-garten/
- commons.wikimedia.org/wiki/File:Bad_Langensalza,_japanischer_Garten,_Hauptgeb%C3%A4ude.jpg
- commons.wikimedia.org/wiki/File:Bad_Langensalza_Japanischer_Garten_Pflanzenpavillon_innen.
- commons.wikimedia.org/wiki/File:Bad_Langensalza,_japanischer_Garten,_Pflanzenpavillon.jpg
- api.openstreetmap.org/api/0.6/way/1118005679/full.json
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