🇺🇸Vereinigte Staaten·Für die Öffentlichkeit geöffnet

Tropical Discovery (Denver Zoo)

Denver, Colorado

Tropical Discovery (Denver Zoo), Denver, Colorado
Foto : Ginkgo100 — CC BY-SA 3.0

Quellen geprüft im Oktober 2026

„1993 unter Glaspyramiden eröffnet, verdoppelte diese Halle auf einen Schlag die Zahl der im Denver Zoo gezeigten Arten und Tiere.“
Jahr
1993
Architekt
Anderson Mason Dale
Stil
Tropenhalle eines Zoos mit Dächern aus Glaspyramiden
Status
Für die Öffentlichkeit geöffnet (innerhalb des Denver Zoo)

Tropical Discovery ist die tropische Innenhalle des Denver Zoo im City Park: ein Garten unter Glaspyramiden, der zugleich als öffentliches Aquarium und Reptilienhaus des Zoos dient. Als Aquarium geplant, das den Masterplan des Zoos von 1959 vervollständigen sollte, wurde es 1993 für 11,5 Millionen Dollar nach Entwürfen des Denver Büros Anderson Mason Dale eröffnet. Mehr als 250 Pflanzenarten rahmen seine Riffe, Becken und Terrarien, in denen unter anderem Komodowarane, Grüne Anakondas und Faultiere leben.

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Route
Im Detail ≈ 2 Min. Lesezeit

Geschichte

Der Denver Zoo datiert seine Anfänge auf das Jahr 1896, als ein dem Bürgermeister der Stadt geschenkter Schwarzbär zum ersten Bewohner einer Sammlung im City Park wurde. Der 1959 aufgestellte Masterplan endete mit dem Bau eines Aquariums; dieser letzte Schritt wurde erst mehr als drei Jahrzehnte später und in erweiterter Form verwirklicht, als 1993 Tropical Discovery eröffnet wurde.

Das Gebäude kostete 11,5 Millionen Dollar und wurde vom Architekturbüro Anderson Mason Dale aus Denver entworfen. Seine Eröffnung war für den Zoo ein Wendepunkt: Sie verdoppelte sowohl die Zahl der gezeigten Arten als auch die der gezeigten Tiere, und rund 90 Prozent der neu hinzugekommenen Tiere waren zuvor noch nie im Zoo ausgestellt worden. Seither dient die Halle dem gesamten Zoo als öffentliches Aquarium und Reptilienhaus. Ihre Schauanlagen haben sich im Lauf der Jahre verändert, und der Zoo hebt inzwischen einen neuen Lebensraum für seine Faultiere hervor.

Tropical Discovery (Denver Zoo), Denver, Colorado — Young Lake Titicaca frogs in Denver Zoo's Tropical Discovery
Young Lake Titicaca frogs in Denver Zoo's Tropical Discovery · ColoradoNative44 — CC BY-SA 4.0

Architektur und Ingenieurbau

Tropical Discovery ist als tropischer Innengarten angelegt, den gläserne Pyramiden krönen. Das verglaste Dach verleiht dem Gebäude die vom Zoo beschriebenen hohen, lichtdurchfluteten Decken und lässt rund um die Tieranlagen eine dichte Bepflanzung unter Dach gedeihen. Der Entwurf von Anderson Mason Dale vereinte Aquarium und Reptilienhaus unter einem einzigen Dach und erweiterte damit, was der Plan von 1959 als schlichtes Aquarium vorgesehen hatte.

Der Rundgang führt durch kontrastreiche Szenerien: Dschungel, Korallenriff, Becken und Terrarien, dazu eine Fledermaushöhle. Die Höhe unter den Pyramiden wird für baumbewohnende Arten genutzt, mit einem rund 22 Fuß, also etwa 6,7 Meter hohen Faultierbaum. Diese Szenerien folgen unter demselben Glasdach aufeinander.

Pflanzensammlungen

Laut Wikipedia beherbergt die Halle mehr als 250 Pflanzenarten, die den Hintergrund ihrer verschiedenen Zonen bilden. Der Zoo führt dort fast 300 Tierarten und rund 1.800 Einzeltiere auf, verteilt auf Wasser- und Landlebensräume.

In Aquarien und Becken sind Seesterne und Rifffische zu sehen, außerdem Amphibien wie der Titicacafrosch und verschiedene Laubfrösche sowie zahlreiche Reptilien, darunter der Komodowaran, die Grüne Anakonda und andere Schlangen. Das Eigentliche Zweifingerfaultier hat seinen eigenen Baum, und eine Höhle ist den Fledermäusen vorbehalten. Der bekannteste Bewohner ist Daphne, ein Siam-Krokodil, das der Zoo als sein ältestes Tier bezeichnet und das laut seiner Website 64 Jahre alt ist.

Besuch

Tropical Discovery besucht man im Rahmen eines Tages im Denver Zoo im City Park. Die vollständig geschlossene Halle bietet im Winter von Colorado oder bei schlechtem Wetter eine willkommene Zuflucht; für die Riff- und Wasserzonen, die Terrarien, die Fledermaushöhle und den Lebensraum der Faultiere sollten Sie mindestens eine Stunde einplanen.

Gut verbinden lässt sich der Besuch mit dem Boettcher Memorial Conservatory, dem großen Tropenhaus der Denver Botanic Gardens, das gut zwei Kilometer südwestlich liegt und ebenfalls in diesem Atlas vorgestellt wird.

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39.75° N, 104.95° W

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Quellen (5)

  1. denverzoo.org/tropical-discovery/
  2. denverzoo.org/history/
  3. en.wikipedia.org/wiki/Denver_Zoo
  4. coloradoencyclopedia.org/article/denver-zoo
  5. openstreetmap.org/way/82958154
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